Zukunftspakt Ehrenamt: Diese Verbesserungen gelten seit 1. Januar 2026
Zum Jahresbeginn 2026 ist der "Zukunftspakt Ehrenamt" in Kraft getreten. Mit diesem Maßnahmenpaket setzt die Bundesregierung ein klares Signal: Freiwilliges Engagement soll attraktiver, einfacher und besser abgesichert werden.
Gerade Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen profitieren von den neuen steuerlichen und rechtlichen Erleichterungen.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick
1. Höhere Steuerfreibeträge Wer sich ehrenamtlich engagiert, kann jetzt mehr steuerfrei dazuverdienen:
Ehrenamtspauschale: von 840 € → 960 € pro Jahr
Übungsleiterfreibetrag: von 3.000 € → 3.300 € pro Jahr
Davon profitieren unter anderem Trainer:innen, Jugendleiter:innen, Chorleiter:innen oder Ausbilder:innen.
2. Mehr Spielraum für Vereine Auch für gemeinnützige Organisationen gibt es spürbare Erleichterungen:
Die Freigrenze für wirtschaftliche Geschäftsbetriebe steigt von 45.000 € auf 50.000 €. → Vereine können mehr Einnahmen erzielen, ohne ihre Gemeinnützigkeit zu gefährden.
Die Anspargrenze für Rücklagen wurde von 45.000 € auf 100.000 € erhöht. → Vereine können besser für größere Projekte, Investitionen oder Krisenzeiten vorsorgen.
3. E-Sport wird gemeinnützig Ein wichtiges Signal an junge Engagierte: Der E-Sport ist nun offiziell als gemeinnütziger Zweck anerkannt. Damit können entsprechende Vereine steuerliche Vorteile nutzen und leichter Fördermittel erhalten.
Warum das wichtig ist?
Über 30 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich – im Sport, in der Kultur, im sozialen Bereich, im Umwelt- oder Katastrophenschutz. Der Zukunftspakt Ehrenamt stärkt diese tragende Säule unserer Gesellschaft finanziell und organisatorisch.
👉 Unser Fazit: Mehr Anerkennung, weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen – ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Ehrenamts.